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Das theater stiller wahnsinn lübeck wurde 1989 gegründet.
Von der Urbesetzung sind auch heute noch dabei: Jörn Heinemeier, Manfred Upnmoor und Reinhold Klinge.
Seit Ende 2010 gehört Claudia Knierim zur Gruppe.
Die bisherigen Inszenierungen des tswl waren:
"Aus der Fremde" von Jandl (1991)
"Visionen, die ich noch weiß" von Beckett, Brecht, Charms, Kazakov u. a. (1992)
"Amphitryon" von Kleist (1995)
"Biografie: Ein Spiel" von Frisch (1997)
"Heiner Müller Medea Vision" von Müller und Klinge (1998)
"Von Dada nach Wowo" von Kändler, Schwitters, Ball, Huelsenbeck u. a. (2000)
"Die Reichsgründer oder das Schmürz" von Vian (2004)
"El Conde de Sex" von Lessing, Coello und Upnmoor (2006)
"Macbeth" von Shakespeare (2007)
"Die Kurve" von Dorst (2009)
"Das letzte Band" von Beckett (2010)
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Die Herkunft des Namens "theater stiller wahnsinn lübeck":
2. GAST: Sehen Sie, unsere Gastgeberin bringt eine Kerze! Und was ist mit der Lampe?
3. GAST: Ein stiller Wahnsinn.
4. GAST: So still, daß man die Sekunden unseres Schicksals hört.
(Vladimir Kazakov, "Trinkspruch")
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Material zu "Das letzte Band", "Die Kurve" und "Macbeth":
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Material zu "Das letzte Band" (2010):
"Eines Abends, spät in der Zukunft. Krapps Bude. An einem Tisch sitzt ein zermürbter alter Mann: Krapp."
So entwirft Literatur-Nobelpreisträger Samuel Beckett die Szene für sein Theaterstück "Das letzte Band".
Krapp hat sein Leben Jahr für Jahr auf Tonbändern protokolliert.
Er ist auf der Suche nach einem bestimmten Erlebnis aus seinem 39. Lebensjahr, und dabei wird ihm die Vergangenheit wieder gegenwärtig...
Schauspiel: Reinhold Klinge
Regie: Jörn Heinemeier und Manfred Upnmoor
DIE PRESSE SCHREIBT:
"Intensive Interpretation mit treffendem Gespür für den Text,
mit einem umfangreichen Register an mimischen und gestischen Ausdrucksmitteln"
(Lübeckische Blätter 16/2010, S.293, online unter http://www.luebeckische-blaetter.info/2010/16_LB175.pdf)
"Reinhold Klinge spielt Krapps Melancholie mitreißend und einnehmend. Er ist eine großartige Besetzung."
(ultimo 11/2010, S.80)
"Mit einer kaum zu ignorierenden Intensität schafft es das theater stiller wahnsinn
dem Publikum Fragen nach dem Sinn des Lebens entgegenzuschleudern."
(9.10.2010, Oliver Ballendat / http://www.unser-luebeck.de/content/view/2571/303/ - dort finden Sie die ganze Kritik)
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Material zu "Die Kurve" (2009):

Die Kurve
"Eine klare Empfehlung für alle Freunde des schwarzen Humors." (www.unser-luebeck.de)

Sehr geehrtes Publikum,
ich kenne Sie nicht, aber ich weiß, dass Sie Menschen sind,
und dass,
wohin Sie sich auch wenden, Sie sich unserem Stück stellen müssen.
"Die
Kurve" - und das wissen Sie - muss angeschaut werden.
Stellen Sie sich
vor, wie da ein Schauspiel entsteht, auf engstem Raum,
man bekommt einen
merkwürdig leichten Kopf von dem Stück und die Bilder sind ganz klar,
wie aus Glas,
und der Zuschauer lächelt mit der Freude des
Verständnisses. Welch ein Stück, was für eine Lust zu schauen...
- So würde Anton diesen Theaterabend ankündigen. -



Anton und Rudolf sind zwei Brüder, die an einer Kurve im Gebirge ihrem wohlgefügten Leben nachgehen -
bis ein unerwartetes Ereignis alles durcheinanderbringt...
"Die Kurve", eine schwarzhumorige Farce von Tankred Dorst,
feierte vor fast 50 Jahren am Lübecker Stadttheater ihre Uraufführung.
Das Theater Stiller Wahnsinn Lübeck bringt das morbid-ironische Werk zurück in die Hansestadt
und zeigt in der KulturRösterei (Wahmstraße 43-45),
dass dieses Stück seitdem nichts von seiner Aktualität und seinem Unterhaltungswert verloren hat.
Hier fliegt die Moral aus der Kurve und zerschellt an der Realität.



Es spielen Guido Surma, Jörn Heinemeier und Manfred Upnmoor.
"Eine klare Empfehlung für alle Freunde des schwarzen Humors." (www.unser-luebeck.de)
Die ganze Kritik gibt es hier: http://www.unser-luebeck.de/content/view/1444/111/
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Material zu "Macbeth" (2007):

theater stiller wahnsinn lübeck
spielt:
"Macbeth" von William Shakespeare
"Macbeth" ist Shakespeares große Tragödie über Machtgier und Verführbarkeit.
Das theater stiller wahnsinn lübeck zeigt den Meuchelmord, durch den Macbeth zum König Schottlands wird,
und die Bluttaten, mit denen er versucht, sich an der Macht zu halten,
auf einer 10-Quadratmeter-Bühne mit Laufsteg, mit dem Nebel der Highlands -
und selbstverständlich auch in Schottenröcken.
Das theater stiller wahnsinn lübeck gastierte letztes Jahr mit "El Conde de Sex" (nach Antonio Coello und Gotthold Ephraim Lessing)
im Theater Combinale, und die Presse schrieb:
"Kleines Amateur-Theater ganz groß" (Lübecker Nachrichten),
"Klassik vom Feinsten" (Blick zur Bühne).
Die Inszenierung von "Macbeth" wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck.
Es spielten:
Anna Schenkluhn, Guido Surma, Jörn Heinemeier, Manfred Upnmoor und Reinhold Klinge.
Der Macbeth-Soundtrack war von The Wolf Gang.
Wenn Sie hören möchten, was aus diesem Song seit damals geworden ist, dann hören Sie bitte "Virginia" auf
http://www.thewolfgang.de/musik.html
oder klicken Sie direkt hier:
http://www.thewolfgang.de/The_Wolf_Gang_Virginia.mp3
Die Rezension aus den "Lübeckischen Blättern" (Nr. 20/2007):


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